5 Biologische Naturgesetze

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Das dritte biologische Naturgesetz

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Das 3. biologische Naturgesetz ist das "Ontogenetisch bedingte System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme".

Aus den in der Embryologie bekannten Keimblättern (Entoderm, Mesoderm, Ektoderm) ergibt sich in Bezug zur Zweiphasigkeit eines jeden SBS ein ganz spezifisches System.
Jeder Organteil des Körpers lässt sich einem dieser drei Keimblätter zuordnen.
Vormals war unklar warum bestimmte Organe in der konfliktaktiven Phase Raumforderungen machen, andere jedoch in der gelösten Phase.

Dabei spielt der jeweils steuernde Hirnteil eine große Rolle. Die Zuordnung von Keimblättern zu Hirnteilen sieht folgendermaßen aus:
neue medizin biologische naturgesetze entoderm mesoderm ektoderm stammhirn kleinhirn marklager großhirnrinde neuhirn althirnWährend das Entoderm eindeutig vom Althirn und das Ektoderm eindeutig vom Neuhirn/Großhirn gesteuert wird,
lässt sich erkennen, dass das Mesoderm teilweise im Althirn und teilweise im Neuhirn/Großhirn gesteuert wird.
Die genauere Aufspaltung des Althirns in Stammhirn und Kleinhirn und des Neuhirns in Marklager und Großhirnrinde lässt die eindeutige Zuordnung erkennen.
stammhirn ektoderm kleinhirn mesoderm marklager entoderm großhirnrinde
Die genaue Zuordnung der einzelnen Organteile ist wie folgt:

Entoderm

Hier geht es darum, die lebensnotwendigen Substanzen zu erkennen, zu erreichen, zu nutzen und Nahrungsreste wieder loszuwerden. Um das Ganze leichter zu umschreiben, sprechen wir in der Neuen Medizin allgemein vom "Brocken" (siehe unten, Konfliktgruppen).

Kopfbereich:
- Hypophysen-Vorderlappen
- Choroidea
- Irismuskulatur und Ziliarkörper
- Tränendrüsen
- Submucosa der Nasenschleimhaut
- Submucosa der Mundschleimhaut
- Ohrspeicheldrüsen
- Unterkieferspeicheldrüsen
- Unterzungenspeicheldrüsen
- Drüsengewebe der Mandeln (Tonsillen)
- Archaische Anteile des Ohres (Mittelohrschleimhaut)


Atemtrakt:
- Becherzellen der Bronchien
- Lungenbläschen (Alveolen)


Verdauungstrakt:
- Schilddrüse
- Nebenschilddrüse
- Speiseröhrenschleimhaut
- Magenschleimhaut
- Zwölffingerdarm
- Leber
- Bauchspeicheldrüse
- Dünndarmschleimhaut
- Blinddarm (Caecum)
- Wurmfortsatz (Appendix)
- Dickdarmschleimhaut
- Sigmoid-Darmschleimhaut
- Rektumschleimhaut


Uro-Genitaltrakt:
- Sammelrohre der Nieren
- Nebennieren-Mark
- Blasenschleimhaut (nur Trigonum Vesicae)
- Gebärmutterkörperschleimhaut (Endometrium)
- Eileiterschleimhaut
- Drüsengewebe der Prostata
- Bartholinsche Drüsen
- Innenseite der Vorhaut des Penis
- Keimbahnepithel der Hoden
- Eizellen des Eierstocks

Glatte Muskulatur: (sie ist histologisch mesodermal, wird jedoch von der unteren Hälfte des Mittelhirns (Teil des Stammhirns) gesteuert; wird demnach unter Entoderm geführt)

- Anteile glatter Muskulatur in Augenmuskeln, Schlundmuskulatur usw. (10%)
- Speiseröhrenmuskulatur
- Magenmuskulatur
- Vorhofmuskulatur des Herzens (90%)
- Zwölffingerdarmmuskulatur
- Gesamte Darmmuskulatur
- glatte Muskulaturanteile der Blutgefäße
- Gebärmutterkörper (Myometrium)
- Glatte Muskulaturanteile der Prostata

Alt-Mesoderm

Das Kleinhirn-gesteuerte Mesoderm

Hier finden wir all jene Gewebe, die dazu da sind, das Individuum vor Angriffen zu schützen.

- Koriumhaut (Lederhaut)
- Schweißdrüsen
- Talgdrüsen
- Milchdrüsen
(aus Schweißdrüsen entstanden)
- Lungenfell
- Rippenfell
- Herzbeutel
- Bauchfell
- Großes Netz (Epiploon)
- Peritoneale Anteile des Hodensacks
- Nervenscheiden

Neu-Mesoderm

Das Großhirnmarklager-gesteuerte Mesoderm

Es gibt im Neu-Mesoderm 2 Kategorien:

1) Hier finden sich alle Binde- und Stützgewebe, also alles, was dem Körper Form, Stabilität und Leistungsfähigkeit gibt. Diese Gewebe gibt es erst bei höher entwickelten Lebewesen, die ein Skelett und quergestreifte Muskulatur besitzen.

- Sehnen
- Bänder
- Lymphgefäße
- Fettgewebe
- Bindegewebe (Faszien)
- Blutgefäße
- Knorpel
- Knochen
- Zähne (Dentin)
- Lymphknoten
- Milz
- Nebennierenrinden
-  Quergestreifte Muskulatur

2) Diese Kategorie beinhaltet eine Sonderform von Gewebe, die im menschlichen Körper jedoch nur an zwei Stellen vorkommt.
Die Besonderheit findet sich im Verhalten während der konfliktgelösten Phase. Sie werden von der oberen Hälfte des Mittelhirnes (Teil des Marklagers) gesteuert.
- Nierenparenchym (Glomerulinephronen, Bowman-Kapsel, Henle-Schleife)
- Interstitielles Bindegewebe der Hoden (Testosteronproduktion der Leydig-Zellen)
- Interstitielles Bindegewebe der Eierstöcke (Östrogenproduktion)

Ektoderm

Im Ektoderm finden wir all jene Gewebe und Funktionen, die den Kontakt mit der Außenwelt, die Kommunikation ermöglichen. Alle willkürlichen Wahrnehmungen finden hier statt.
Wir trennen hier drei Kategorien:

a) Äußere-Haut-Schema
b) Innere-Haut-Schema
c) Funktionen

Die Schemen der Äußeren und Inneren Häute (a+b) unterscheiden sich durch den Sensibilitätsverlauf in der Zweiphasigkeit.
Die Funktionen (c) sind SBS ohne Zellveränderungen.

Zu a)
- Außenhaut (Epidermis) inklusive Basalmembran
- Haare
- Hornhäute der Augen
- Bindehäute der Augen
- Schleimhaut der Tränendrüsengänge
- Nasenhöhlenschleimhaut
- Bronchialschleimhaut
- Kehlkopfschleimhaut
- Ausführungsgänge der Milchdrüsen
- Untere 10-12cm der Rektum-Schleimhaut, überlappend

- Vaginalschleimhaut
- Gebärmuttermundschleimhaut
- Samenblasenschleimhaut
- Harnröhre
- Anteile der Blasenschleimhaut (außer Trigonum Vesicae)
- Harnleiter
- Nierenbecken

Zu b)
- Mundschleimhaut, überlappend
- Zahnschmelz
- Schleimhaut der Speicheldrüsenausführungsgänge (Unterkiefer-, Unterzungen-, Ohrspeicheldrüsen)
- Obere 2/3 Speiseröhrenschleimhaut, überlappend
- Reste der Ausführungsgänge der Schilddrüse
- Reste des Kiemenbogengangepithels
- Innere Auskleidung (Intima) der Herzkranzarterien
- Innere Auskleidung (Intima) des Aortenbogens
- Innere Auskleidung (Intima) der Carotiden
- Innere Auskleidung (Intima) der Herzkranzvenen
- Schleimhaut der kleinen Kurvatur des Magens von der Cardia bis zum Pylorus
- Leber-Gallengänge inklusive Gallenblasenschleimhaut
- Bauchspeicheldrüsenausführungsgänge
- Schleimhaut des Bulbus duodeni des Zwölffingerdarms, überdeckend

Zu c)
- Glukagonproduzierende Alpha-Langerhans-Inselzellen der Bauchspeicheldrüse
- Insulinproduzierende Beta-Langerhans-Inselzellen der Bauchspeicheldrüse
- Hormonproduzierende Funktion des Hypophysenstiels
- Hormonproduzierende Funktion des Thalamus
- Riechfähigkeit (Funktion der Fila olfactoria)
- Hörfähigkeit (Funktion der Cochlea)
- Sehfähigkeit (Funktion der Retina)
- Sehfähigkeit (Funktion des Glaskörpers)
- Sensibilität und Gefäßregulierende Funktion der Knochenhaut (Periost)

- Willkürliche Motorik aller quergestreiften Muskulatur
Gehört ebenfalls zu Kategorie c) des Ektoderms.

Das eigentliche System des dritten Naturgesetzes sieht in vereinfachter Weise so aus:
zweiphasigkeit 2phasigkeit konfliktaktiv heilung reparatur lösung pcl pcla pclb epi epikrise ca ontogenetisches system drittes naturgesetz biologischDas heißt die Organe die vom Neuhirn gesteuert werden machen in der konfliktaktiven Phase eine Unterfunktion und Zellabbau.
Die Althirn-Organe machen in der konfliktaktiven Phase Überfunktion und Zellaufbau.
In der Lösungsphase wird der Vorgang der konfliktaktiven Phase jeweils weitestgehend wieder rückgängig gemacht (Ausnahme ergibt sich aus dem 4. biologischen Naturgesetz).

Hier eine detailliertere Aufstellung der vier Grundgewebsarten inklusive der Unterschiede der einzelnen PCL-Phasen:

3 biologisches naturgesetz ca pcl epi ektoderm mesoderm entoderm
Die vier Grundgewebsarten lassen sich jeweils wiederum in Gewebsuntergruppen aufteilen, welche dieses noch detailliertere Schema offenbaren:

3 biologisches naturgesetz keimblatt entoderm mesoderm ektoderm übersicht ontogenetisches system


Konfliktgruppen
Da den vier Grundgewebsarten völlig unterschiedliche Arten von Organen angehören, sind diese natürlich auch für völlig unterschiedliche Aufgaben zuständig.
So lassen sich die vier Gewebekategorien auch grob nach vier Konfliktarten einteilen.
Die Konflikte bestehen jeweils aus einem wahrgenommenen Missstand mit den aufgelisteten biologischen Bedürfnissen:

konfliktgruppen keimblatt gehirn entoderm ektoderm mesoderm

Erklärungen zur Muskulatur

Es gibt zwei Arten der Muskulatur:

  1. Die glatte (unwillkürliche) Muskulatur
  2. Die quergestreifte (willkürliche) Muskulatur
  1. Die glatte Muskulatur ist unwillkürlich da wir sie nicht bewusst steuern können. Sie befördert das Wasser durch die Speiseröhre in den Magen, obwohl wir auf dem Kopf stehen; sie befördert die Nahrung durch den Darm; sie lässt uns atmen wenn wir schlafen oder bewusstlos sind; die Vorhöfe des Herzens schlagen ohne unser Zutun; uvm. Die Steuerrelais liegen im Stammhirn, genauer gesagt in der unteren Hälfte des Mittelhirnes.
  2. Die quergestreifte Muskulatur ist von uns willkürlich steuerbar und hat die Steuerrelais ihrer Motorik, wie alle bewussten Prozesse im Körper, in der Großhirnrinde, im motorischen Rindenfeld.

Die Besonderheit ist, dass die Substanz beider Muskelarten mesodermalen Ursprunges ist .
Doch die Innervation liegt im Stammhirn (glatt) und in der Großhirnrinde (quergestreift).
Die Substanz der quergestreiften Muskulatur wird jedoch im Großhirnmarklager gesteuert .

Somit ergibt sich folgende Ordnung:

  1. glatte Muskulatur - gesteuert im Stammhirn (Motorische Qualität)
  2. Substanz der quergestreiften Muskulatur - gesteuert im Großhirnmarklager
  3. Motorik der quergestreiften Muskulatur - gesteuert in der Großhirnrinde

 

Zum 4. Biologischen Naturgesetz

 
Hautschichten im Körper aufgespaltet in ihre einzelnen Gewebe 

 

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